Karlsruhe – Kein Platz für Reichsbürger

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Am 26. Juli plant die bundesweite Reichsbürger-Szene eine Kundgebung in Karlsruhe. Wir sagen klar: Dieses Gedankengut hat hier keinen Platz! Doch Karlsruhe hält dagegen – kreativ, klar und entschlossen.

Wir freuen uns, dass sich auch aus unserem Bündnis drei Institutionen mit besonderen Aktionen einbringen und klare Zeichen für demokratische Werte setzen. Unterstützen Sie diese mit Ihrer Teilnahme oder durch Weitersagen!

Kaiserplatz wird zum „Platz der Republik“

Die Landesvereinigung Baden in Europa lädt am 26. Juli um 14 Uhr zu einer Aktion auf dem Kaiserplatz ein und erklärt diesen für einen Tag zum „Platz der Republik“. Das Reiterdenkmal auf dem Platz wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Eine ursprünglich geplante Verhüllung des kaiserlichen Denkmals kann aus Denkmalschutz- und Versammlungs-rechtlichen Gründen leider nicht umgesetzt werden, dennoch wird es in die Inszenierung einbezogen – unter anderem mit einem 6 Meter breiten Straßenschild! Karlsruher*innen sind eingeladen, mit eigenen (Straßen-) Schildern rund um das Denkmal Zeichen zu setzen. Kurze Redebeiträge zum historischen und politischen Kontext ordnen die Aktion ein.

(Keine) Flagge zeigen

Auch das Badische Landesmuseum beteiligt sich: Am Tag der Reichsbürger-Kundgebung wird auf dem Karlsruher Schloss – welches unfreiwillig zur Kulisse der Reichsbürger-Versammlung wird – nicht wie üblich die badische, sondern die bundesdeutsche Flagge gehisst. Hintergrund: Die badische Flagge wird von einigen Reichsbürger-Gruppen als Symbol vereinnahmt. So wird den Rechtsextremen ein besonderes Postkartenmotiv „verhagelt“. Darüber hinaus ist gemeinsam mit dem Landesmuseum ein Social-Media-Takeover des Bündnisses geplant, um auch digital für demokratische Werte einzustehen.

Offene Plakat-Werkstatt

Bereits am Vortag (25. Juli) lädt die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe in die Junge Kunsthalle (Hans-Thoma-Str. 4) zur offenen (Plakat-) Werkstatt für Demokrat*innen ein. Zwischen 14 und 16 Uhr können dort alle Karlsruher*innen ihre Plakate und Botschaften für die Aktionen und Demonstration am Samstag kreativ gestalten und vorbereiten.

Noch mehr Programm, darunter dezentrale Mahnwachen im Stadtgebiet, bietet am 26. Juli übrigens das Netzwerk gegen Rechts, in welchem einige unserer Bündnispartner ebenfalls vertreten sind.

Solidarisch gegen Hetze und Gewalt!

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