Petition der Evangelischen Kirche Pforzheim
Am 19. Januar 2023 erkannte der Deutschen Bundestag die Gewalttaten der Terrororganisation „Islamischer Staat“ als Völkermord an. Infolge dieser 2014 begangener Gräueltaten sind viele Jesidinnen und Jesiden nach Deutschland geflohen. Sie sind integriert, arbeiten, besuchen Schulen und engagieren sich in unserer Gesellschaft. Dennoch bleiben viele von ihnen im unsicheren Status der Duldung – und sind weiterhin von Abschiebung in den Irak bedroht.
Wir fordern die Landesregierung Baden-Württemberg auf, Jesidinnen und Jesiden in Deutschland endlich wirksam zu schützen und ihnen eine sichere Zukunft zu ermöglichen.
- Einen Abschiebestopp für Jesidinnen und Jesiden zu erlassen, insbesondere für Familien und besonders schutzbedürftige Personen.
- Die besondere Schutzbedürftigkeit religiöser Minderheiten verbindlich anzuerkennen und bei aufenthaltsrechtlichen Entscheidungen angemessen zu berücksichtigen.
